
Thema der Sendung: Diskriminierung von Minderheiten
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Voll Banane! „Es gibt mehr Regeln für den Handel mit Bananen als für den Handel mit Waffen!“- so lautet eine aktuelle Kampagne von Amnesty International zu strikteren Regeln des internationalen Waffenhandels. Seit dem 18. März 2013 findet die zweite UN-Konferenz zum „Arms Trade Treaty“, kurz ATT, einem Vertrag für den internationalen Handel mit Waffen und Rüstungsgütern statt. Bei den ersten Verhandlungen im Juli vergangenen Jahres kam es nicht zu der Verabschiedung eines Vertrags. Denn kurz vor Ende der Konferenz machte die US-Delegation einen Rückzieher und erbat sich mehr Zeit für die Prüfung des Vertragsentwurfes. Dem schlossen sich auch China und Russland an und verhinderten so eine endgültige Entscheidung. Jetzt besteht die historische Gelegenheit endlich striktere Regelungen für den internationalen Waffenhandel zu vereinbaren. Waffen sollten nicht in Länder exportiert werden dürfen, wenn dort mit diesen Waffen höchstwahrscheinlich schwere Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts begangen werden. In unserer heutigen Sendung geht es um die Zusammenhänge von Waffenhandel und Menschenrechte.
Mit Beiträgen über die momentanen Verhandlungen zum ATT (Arms Trade Treaty) (Eva Ludwigs), die Menschenrechtslage in Syrien, zwei Jahre nach dem "Arabischen Frühling" (Jane Harder) und über die Waffengeschäfte Russlands mit Syrien (Michael Brockmann). Zudem gibt es einen Bericht über die menschenrechtlichen Aspekte des Einsatzes von Drohnen (Henriette Bunde). Darüber sprachen wir auch mit dem Völkerrechtler Stefan Oeter von der Universität Hamburg.
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Vom 18.-28. März findet die zweite und letzte UN-Konferenz über einen Vertrag zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels statt. Bei den ersten Verhandlungen im Juli 2012 hatten die USA im letzten Moment sich mehr Zeit zur Überprüfung des Vertragsentwurfs erbeten. Fordere mit uns Präsident Obama auf, den Vertrag zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels zu unterstützen. Hier Online-Petition unterzeichnen!
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Indien ist in letzter Zeit mehrfach wegen sexueller Übergriffe und geschlechtsspezifischer Gewalt in die Schlagzeilen internationaler Medien geraten. Im Dezember letzten Jahres wurde in Neu Delhi eine junge Studentin von mehreren Männern vergewaltigt. Die junge Frau erlag wenige Tage nach der Tat ihren schweren Verletzungen. Das Ereignis löste in Indien eine öffentliche Debatte über Gewalt an Frauen aus. Seit zwei Wochen müssen sich fünf Männer vor Gericht wegen tödlicher Vergewaltigung verantworten. Ihnen droht die Todesstrafe. Amnesty International merkte an, das Ereignis habe „ein Schlaglicht auf eine grausame Realität geworfen, die Millionen von Frauen in Indien betrifft.“ In unserer heutigen Sendung berichten wir über die Menschenrechtslage in Indien.
Mit Beiträgen über Arbeitsbedingungen und Kinderarbeit (Jennifer Risch) und über das Problem der Straflosigkeit (Carmen Engbrocks). Zudem sprachen wir mit dem Inder Ritwik Balla (Julia Fleißgarten). Der 25jährige berichtet über die Menschenrechtslage in seinem Heimatland Indien. Auch unsere Rubriken „Mein liebstes Menschenrecht“ (Nicola Schalkowski) und die „Zahl des Monats“(Johanna Breitbart) beziehen sich auf den Länderschwerpunkt.
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2001 wurde der im Bremen aufgewachsene Türke Murat Kurnaz von pakistanischen Sicherheitskräften festgenommen und gegen Kopfgeld an die US-Streitkräfte in Afghanistan übergeben. 2002 kam er als erster Gefangener in das wenige Wochen zuvor eröffneten Lager Guantanamo auf Kuba. Fünf Jahre sollte der dort bis zu seiner Freilassung verbringen. Murat Kurnaz und sein Anwalt Bernhard Docke waren am 8.November auf Einladung der Amnesty International Hochschulgruppe an der Universität Hamburg zu Gast. Über 700 Menschen lauschten im überfüllten Hörsaal Murat Kurnaz‘ Erzählungen über die Zeit der Gefangenschaft und dem Bericht Bernhard Dockes über die Hintergründe der Verhaftung und den Weg bis zu seiner Freilassung. In der heutigen Sendung hören wir Ausschnitte aus der Veranstaltung.
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Mit Max Herre gegen die Todesstrafe
Am 22. Oktober brachte Max Herre auf seiner „Hallo Welt“-Tour die Große Freiheit 36 auf dem Hamburger Kiez zum Kochen. Der Wahlberliner setzt sich seit vielen Jahren gemeinsam mit Amnesty International für die Abschaffung der Todesstrafe ein. Vier Amnesty-Mitglieder waren beim Konzert in Hamburg zu Gast und sammelten Unterschriften für Menschen, denen die Hinrichtung droht.

Henriette hat einen Artikel über unseren Einsatz im Amnesty Blog verfasst. Hier geht's zum Blogeintrag
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„Die Menschenrechte von Frauen und Mädchen sind ein unveräußerlicher, integraler und unteilbarer Bestandteil der universellen Menschenrechte.“ Diese für unsere Ohren selbstverständlich klingende Feststellung ist ein Zitat aus dem Abschlussdokument der zweiten UN-Menschenrechtskonferenz in Wien von 1993. Dass das Thema Gewalt gegen Frauen dort von den Regierungen diskutiert wurde war das Ergebnis der mehrjährigen Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte“ der internationalen Frauenbewegung. Die Wiener Abschlusserklärung stellt einen Meilenstein in der Geschichte der Frauenrechte dar. Denn sie stellt eindeutig fest, dass Frauenrechte unveräußerlicher und untrennbarer Bestandteil der universellen Menschenrechte sind, die nicht unter Verweis auf kulturelle und traditionelle Gewohnheiten relativiert werden dürfen. Am 25.November ist der "Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“. Dieser Gedenktag geht auf den Tod der drei Mirabel Schwestern zurück, die am 25.November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert und ermordet wurden. Sie hatten sich an Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo beteiligt. Frauenrechte sind das Thema unserer heutigen Sendung, denn „Frauenrechte sind Menschenrechte“.
Mit einem Bericht über die Geschichte der Frauenrechte in Deutschland (Nicola Schalkowski) und einem Beitrag über Häusliche Gewalt (Julia Rauland). Zudem ein Interview mit Dominique Renault von der Amnesty Koordinationsgruppe Maf Menschenrechtsverletzungen an Frauen. Auch wieder dabei: die "Zahl des Monats" (Charalampos Pavlidis) und "Mein liebstes Menschenrecht"(Lotte Pietsch) und die "Menschenrechtsnews" (Henriette Bunde).
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Grenzgänger - "Finding Neverland?"
Hochschulgruppen von Amnesty International, Terre des Hommes und Unicef laden ein:
Workshop zum Thema Europäische Flüchtlingspolitik
Mit Einführungsvortrag von Dr. Ulrike Borchardt (Universität Hamburg)
drei Themen-Workshops:
Festung Europa: Manuel Aßner (Grenzgänger Forschung und Training / Freie Universität, Berlin) Klimaflüchtlinge: Prof. Dr. Jürgen Scheffran (Universität Hamburg) Unbegleitete minderjährige: Cornelia Gunßer (Flüchtlingsrat Hamburg)
und einer Ergebnisdiskussion
Mehr Information und Anmeldung: http://grenzgaenger-workshop.de/
Eintritt frei


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Fünf Jahre in Guantánamo
Der ehemalige Guantánamo-Häftling Murat Kurnaz berichtet über seine Gefangenschaft.
Das Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba ist seit seiner Eröffnung ein Sinnbild für Menschenrechtsverletzungen. Murat Kurnaz wurde fast fünf Jahre in diesem Lager gefangen gehalten und berichtet am 8. November über seine Gefangenschaft. Guantánamo Bay ist trotz vieler Forderungen und Vorstöße bis heute nicht geschlossen und es befinden sich weiterhin Gefangene – zum Teil ohne rechtskräftigen Haftbefehl – in Haft. Rechtsanwalt Bernhard Docke erläutert die Hintergründe, die schließlich zur Freilassung von Murat Kurnaz führten.
Amnesty International forderte bereits am 25. Mai 2005 die Schließung des Gefangenenlagers Guantánamo Bay. Die Forderung wurde später von UN-Sachverständigen, den früheren US-Präsidenten Carter und Clinton, Staatschefs europäischer und anderer Länder sowie Menschenrechts- und Juristenorganisationen aufgegriffen.
Eintritt frei
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Das Thema der heutigen Sendung ist die Menschenrechtslage in den USA.
Mit einem Beitrag über die Todesstrafe in den USA (Saija Kononen), einem Bericht über die Waffenexporte der Vereinigten Staaten (Charalampos Pavilidis) und einem Beitrag über die Gesundheitsvorsorge in den USA (Hasmik Mukeyelyan). Und natürlich die Zahl des Monats (Julia Rauland) und die Menschenrechtsnews (Henriette Bunde).
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Die Todesstrafe ist in Deutschland abgeschafft. Deutschland hat alle zentralen Übereinkommen der Europäischen Union, des Europarats und der Vereinten Nationen zum Schutz der Menschenrechte unterzeichnet. So viel, so gut. Doch wie sieht sie aus die Lage der Menschenrechte im eigenen Land? Der Amnesty Report von 2012 berichtet über Deutschland: Es gibt weiterhin keine unabhängigen Beschwerdestellen für Fälle polizeiliches Fehlverhalten. Immer noch haben einige Bundesländer Roma in den Kosovo abgeschoben, obwohl ihnen dort bei ihrer Rückkehr Verfolgung und Diskriminierung drohten. Des Weiteren prangert Amnesty an, dass die Bundesregierung, obwohl sie für ein umfassendes internationales Abkommen zur Kontrolle des Waffenhandels eintrat, wiederholt Rüstungsexporte genehmigt hat, die möglicherweise zu schweren Menschenrechtsverletzungen beitrugen. Dies sind nur einige Beispiele. Mehr zur Lage der Menschenrechte in Deutschland hört ihr in unserer heutigen Sendung.
Mit einem Beitrag über Menschenrechtsverletzungen im deutschen Schulsystem (Anne Holfelder). Wir sprachen mit Vertretern von Hamburg Asyl und dem Flüchtlingsrat über die Situation für Flüchtlinge in Hamburg (Henriette Bunde). Ausserdem gibt es einen Beitrag über Zirkumzision in Deutschland, die einen Konflikt zwischen dem Recht auf Religionsfreiheit und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit auslöst (Hasmik Mukayelyan). Und dann noch die Menschenrechtsnews (Simone Jöst). Moderation: Simone Jöst
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Über 500 Unterschriften für die Freilassung der drei Sängerinnen der russischen Punk Band Pussy Riot haben wir am 24.und 25. August 2012 in Hamburg bei den Konzerten gesammelt.




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Sommerzeit ist Reisezeit. Und wenn einer eine Reise tut... ... dann kann er was erzählen und er kann sich davor informieren. Denn „In vielen Teilen der Welt geht Tourismus mit Verletzung elementarer Menschenrechte wie Vertreibungen, Wasserraub, fehlende Mitbestimmung oder miserable Arbeitsbedingungen einher", so Claudia Warning, Vorstand des Evangelische Entwicklungsdienst (EED). In der heutigen Sendung geht es um Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Tourismus.
Mit einem Beitrag über verantwortungsvolles Reisen (Michael Brockmann), sowie einem Bericht zum Thema Menschenhandel über die sexuelle Ausbeutung von Frauen in Südost- und Mitteleuropa (Hasmik Mukayelyan). Des Weiteren berichten wir über die Arbeitsbedingungen auf Kreuzfahrtschiffen als Form moderner Ausbeutung auf See (Henriette Bunde).
Ausserdem natürlich die Menschenrechtsnews (Simone Jöst) und die "Zahl des Monats" (Julia Rauland). Moderation: Simone Jöst
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Nach wissenschaftlichen Studien kommen in Deutschland pro Jahr 150 Kinder zur Welt, die nicht eindeutig Mädchen oder Junge sind. Oft werden sie früh operiert, um sie einem Geschlecht anzupassen. Diese Operationen sind meist medizinisch nicht notwendig und irreversibel - Ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Seit Jahren kämpfen intersexuelle Menschen für ihre Rechte körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung. In der heutigen Sendung geht es um Intersexualität und Menschenrechte.
Dazu führten wir ein Interview mit Ben Reichel, dem Sprecher von Queeramnesty Hamburg (Simone Jöst) über den Zusammenhang von Intersexualität und Menschenrechten und die Arbeit von Queeramnesty. Des Weiteren gibt es einen Beitrag über den Bildband "Grautöne", in dem intersexuelle Menschen porträtiert werden (Julia Rauland).
Ausserdem natürlich die Menschenrechtsnews (Wiebke Hahn ) und "Mein liebstes Menschenrecht" (Eva Hörmann). Moderation: Eva Hörmann
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Info- und Aktionsstand beim Campus Open Air
Setz mit uns ein Zeichen, damit die UNO endlich strikte Kontrollen für den weltweiten Waffenhandel beschließt. Komm bei unserem Stand vorbei und informiere dich über die Kampagne, über die Arbeit von Amnesty International und hinterlasse deinen Handabdruck für mehr Kontrolle im internationalen Waffenhandel.
Oder gleich hier die Online-Petition unterzeichnen
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ein Filmabend des Jugendbündnisses gegen den Naziaufmarsch am 2.Juni in Hamburg und der Amnesty International Hochschulgruppe
Wie erkenne ich einen Nazi? Welchen Reiz haben rechte Gruppen für Jugendliche? Welche Formen des Widerstandes sind möglich und sinnvoll?
Die Erscheinungsform von Rechtsextremen hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Neonazis wie die "Autonomen Nationalisten" sind auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden von den Angehörigen linker Subkulturen.
In der Dokumentation „Das braune Chamäleon“ berichten u.a. ein ehemaliger NPD-Funktionär und der jugendliche Aussteiger Andreas von ihren Erlebnissen in der Rechten Szene. Außerdem gibt der Film „Einfach mit dem Strom? – Mädchen in der rechten Szene“ einen Einblick in die Motivation und die Gedankenwelt von Mädchen und jungen Frauen, die in der rechten Szene scheinbaren Halt finden.
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The Good Samaritan Training Center ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die Bildungschancen für Frauen und Grundschulunterricht für Strassenkinder anbietet. Das Zentrum wurde 2003 von einer Äthiopierin gegründet.
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Am Samstag den 2.Juni planen Nazis eine Aufmarsch durch die Hamburger Innenstadt. Ein wichtiger Tag, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen: Naziaufmarsch stoppen!
Dies nehmen auch wir heute zum Anlass, um über das Thema Rassismus zu sprechen und aufzuklären.
Dazu berichten wir über den geplanten Naziaufmarsch am „Tag der deutschen Zukunft“ und das Bündnis engagierter Jugendlicher gegen die Demonstration der Rechtsradikalen (Nicola Schalkowski).Des Weiteren gibt es einen Beitrag über das Verhältnis von Kulturbegriff und Rassismus (Anne Holfelder) und einen zweiteiligen Beitrag über Rassismus in den USA (Sarah Rödiger und Charlotte Pietsch).
Ausserdem natürlich die Menschenrechtsnews (Simone Jöst), "Mein liebstes Menschenrecht" (Eva Hörmann) und die Zahl des Monats (Julia Rauland). Moderation: Simone Jöst
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Salon im Haus III&70 (Schulterblatt 73, 20357 Hamburg)
Wir laden zu einem weiteren Filmabend ins HausIII&70 ein. Gezeigt wird der Spielfilm "Schildkröten können fliegen" (Regie: Bahman Ghobadi, IRAN/IRAK/FR 2004, OmU in Deutsch) Der Film wurde 2005 mit dem Friedenspreis der Berlinale ausgezeichnet.
Zum Film:
Die Ereignisse des Spielfilmes spielen sich an der Grenze zwischen der Autonomen Region Kurdistan und der Türkei in einem Flüchtlingslager im Jahre 2003 ab. Unter den kurdischen Flüchtlingen herrscht eine Lage voller Verzweiflung und sie verfolgen die CNN-Nachrichten in der Hoffnung, dass endlich amerikanische Truppen einmarschieren. Der einzige, der die Nachrichten zu verstehen scheint, ist ein 13-jähriger Junge, der Satellit genannt wird. Obwohl er seine Englischkenntnisse nur vorspielt, hat er dadurch einen hohen Status unter den Flüchtlingen. Zusammen mit ein paar Kindern sucht er die umliegende Gegend nach irakischen Minen ab, da sie Geld einbringen. Bald lernt er ein Mädchen namens Agrin kennen, das mit ihrem verstümmelten Bruder und einem blinden Zweijährigen im Lager eintraf. Er verliebt sich in sie und versucht zu ihr durchzudringen, was ihm aufgrund ihres Traumas schwer fällt. Schließlich kann er sich auch nicht mehr über den Einmarsch der Amerikaner freuen.
(Quelle: Amnesty International)
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Aserbaidschan- In der Hauptstadt Baku der vorderasiatischen Republik wird dieses Jahr der Eurovision Song Contest ausgetragen. Am 26.Mai können europaweit Menschen frei für ihren Favoriten voten. Gleichzeitig werden weiterhin regierungskritische Stimmen in Aserbaidschan unterdrückt und verhaftet. Mit der Kampagne "Ihre Stimme für Baku!" setzt sich Amnesty International für die Meinungsfreiheit im Land ein. Gib hier deine Stimme ab! In der heutigen Sendung geht es um die Menschenrechtslage in Aserbaidschan.
Mit einem Beitrag über die Chance und Gefahren von Großveranstaltungen für die Menschenrechte (Saija Kononen), einer Analyse der Deutsch-Aserbaidschanischen Beziehungen und einem Interview mit Anna, die drei Monate in einer NGO in Aserbaischan gearbeitet hat. Ausserdem natürlich die Menschenrechtsnews (Nicola Schalkowski) und "Mein liebstes Menschenrecht" (Eva Hörmann). Moderation: Simone Jöst
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Literatur, so der Schriftsteller Roger Willemsen, macht das Leiden anderer erst richtig erfahrbar. Ob Musik, Bildende Kunst oder Literatur: Die ästhetische Praxis ist ein wichtiges Mittel, um auf Menschenrechte aufmerksam zu machen. In unserer heutigen Sendung geht es um das Thema: Menschenrechte und Kultur.
Mit einem Beitrag über den verfolgten chinesischen Künstler Ai Wei Wei (Julia Rauland), einem Beitrag über die Schriftstellervereinigung PEN (Ulrike Biermann) und einem Porträt der mexikanischen Band Panteón Rococó (Nicola Schalkowski). Zudem "Mein liebstes Menschenrecht" über Frauenrechte (Sarah Rödinger) und die Menschenrechtnews (Johanna Breitbart). Moderation: Simone Jöst
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Beispiel KAMBODSCHA: Frauen kämpfen an vorderster Front gegen rechtswidrige Zwangsräumungen und für ihr Recht. Frauen treffen solche illegalen Zwangsräumungen besonders hart: Häufig verliert die Familie ihre Lebensgrundlage. Da es in den Umsiedlungsstätten kaum Arbeitsmöglichkeiten gibt, sind die Männer gezwungen, getrennt von ihren Familien zu leben, um Geld zu verdienen. Die Frauen müssen sich alleine um den Alltag und die Familie kümmern.
Beispiel ÄGYPTEN: Ägypten rangiert laut Weltwirtschaftsforum 2011 auf einer Länderskala zum Stand der Gleichberechtigung auf Platz 123 von 134. Unter dem Regime von Hosni Mubarak hatten Männer wie Frauen gelitten- für Frauen kamen jedoch zusätzlich diskriminierende Gesetze und ein tief in der ägyptischen Gesellschaft verwurzelte Ungleichheit der Geschlechter hinzu. Als die Proteste im Januar 2011 begannen, forderten Männer und Frauen Seite an Seite umfassende Reformen.
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Anlässlich des 10. Jahrestages des US-amerikanischen Gefangenlagers Guantanamo auf Kuba lädt die Amnesty International Hochschulgruppe Hamburg zum Filmabend in den Salon des 'Kulturhaus III&70'. (Schulterblatt 73, Schanze) Gezeigt werden die Dokumentationen "Die Gefangenen von Guantanamo Bay" und "Das Verhör".
Die Dokumentation untersucht die Geschichte um das US-Gefängnis Guantanamo. Seit fast zwei Jahren leben über 600 Gefangene aus dem Afghanistan-Krieg auf der US- amerikanischen Marinebasis in Kuba. Sie sind vollkommen isoliert, ohne Anklage und rechlichen Beistand. Der Status von Kriegsgefangenen wird ihnen verwehrt und ihnen werden fundamentale Rechte verweigert.
Die Dokumentation handelt von dem Häftling Murat Kurnaz. Der in Bremen geborene türkische Staatsbürger wurde 2002 von dem Amerikanern in Guantanamo inhaftiert. Der Film erzählt die Biographie von Murat Kurnaz und stellt die Verhörsituation vor einem US-Militärgericht nach.
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Redefreiheit - Die Radiosendung für und über Menschenrechte.
15. Februar 2012, um 18h auf TIDE 96.0
Sie müssen ihre Heimat verlassen und suchen Schutz in der Fremde. 42.000.000 Menschen sind laut Unicef weltweit auf der Flucht. Jeder zweite Flüchtling ist ein Kind oder Jugendlicher. Das Thema der Februarsendung: Flüchtlinge. Diesmal mit Beiträgen über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland von Julia und die Roma-Abschiebungen von Saija. Sarah spricht in der Rubrik "Mein liebstes Menschenrecht" über das Recht der Minderheiten. Zudem stellt Carina die neue Rubrik Menschenrechtsnews vor.
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Kurzbeschreibung des Films
"Coca" nannten ihre Eltern Sainap Gaschaiewa -- die Taube. Geboren in Kasachstan(dorthin als Tschetschenin verbannt), wurde sie Geschäftsfrau und zog vier Kinder groß. Seit 1994 dokumentiert sie, was in ihrer Heimat täglich geschieht: Verschleppung, Folter, Mord. Was Präsident Putin zur "antiterroristischen Aktion" erklärt, hat Züge eines Völkermordes angenommen. Bis zu dreißig Prozent der tschetschenischen Bevölkerung könnten getötet worden sein. Die Weltöffentlichkeit schweigt, sei es aus Unwissen, Hilflosigkeit oder Opportunismus.Zusammen mit anderen Frauen hat Sainap Gaschaiewa hunderte Video-Kassetten versteckt.Jetzt will sie diese nach Westeuropa schaffen. Sie hofft, daß es zu einem Tribunal kommt und die Schuldigen bestraft werden -- auf welcher Seite sie auch stehen.Ein Kampf gegen Windmühlen?
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Woher kommen unsere Lebensmittel? Wie werden sie produziert? Über welche Handelsbeziehungen gelangen sie zu uns?
Diese Fragen hat bestimmt jeder schon einmal gehört und die Grundaspekte eines verantwortlichen Konsumierens werden auch ein Thema dieses Workshops sein. Daneben werden wir auch einen Blick auf grundlegendere Problematiken wie Verlust von Agrobiodiversität und Kommerzialisierung von Saatgut werfen und individuelle sowie kollektive Handlungs-alternativen betrachten.
Wir bitten um Voranmeldung unter amnesty-workshop@gmx.de. Treffen: Von-Melle-Park 5 Raum 4022 Uhrzeit: 14 Uhr


Die amnesty-Hochschulgruppe Hamburg lädt zum Film- & Diskussionsabend in das Kulturhaus III&70. Gezeigt wird der Film HOTEL RUANDA, ein Portrait über den Völkermord in Ruanda an den Tutsi und an gemäßigten Hutu. Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Paul Rusesabagina, der über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete.
Im Anschluss an die Filmvorführung wird eine Podiumsdiskussion mit Experten von amnesty international statt finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Ruanda

Die nach dem Putsch entlassenen Richter_innen Tirza Flores Lanza und Guillermo López berichten von der aktuellen Menschenrechtslage
Honduras, einer der ärmsten, gewalttätigsten und korruptesten Staaten Lateinameri-kas, wurde im vergangenen Jahr durch einen Putsch gegen den vom Volk gewählten Präsidenten Zelaya erschüttert. Auch nach den Neuwahlen im November 2009 ist das Land nicht zur Ruhe gekommen. Internationale Aufmerksamkeit findet vor al-lem eine Vielzahl von Morden an Angehörigen der politischen Opposition und Jour-nalist_innen. Die Richterin Tirza Flores Lanza und drei Kollegen wurden aus dem Rich-ter_innenamt entlassen, weil sie die Verhaftung und Verschleppung Zelayas in das Nachbarland Costa Rica öffentlich missbilligt, an Demonstrationen teilgenommen und die Auffassung vertreten haben, die Maßnahmen seien rechtswidrig. Nach einer Untersuchung der ‚Internationalen Juristenkommission’ ist die hondura-nische Justiz zutiefst politisiert. Die Richter_innenvereinigung ‚Jueces por la De-mocracia en Honduras’, zu deren Gründungsmitgliedern Frau Flores Lanza gehört, kämpft - trotz zahlreicher Anfeindungen - seit ihrer Gründung im Jahr 2006 für mehr richterliche Unabhängigkeit, gegen Korruption in der Justiz und für mehr Rechts-staatlichkeit in Honduras. Frau Flores Lanza erhält am 23. Oktober 2010 den renommierten Hans-Litten-Preis der Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen. Damit wird eine Persön-lichkeit gewürdigt, die seit Jahren mutig für eine Verbesserung des Rechtssystems in Honduras eintritt und mit bewundernswerter Courage die Rechtsordnung gegen den Putsch in Honduras verteidigt hat.

Lass einen Luftballon fliegen, wohin er will!
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Sommerzeit ist Reisezeit. Doch nicht jeder darf reisen, wohin er will. Setz ein Zeichen für die Menschenrechte und lass einen Luftballon mit deinem liebsten Menschenrecht fliegen, wohin er will! Denn Freizügigkeit ist ein Menschenrecht! Artikel 13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: 1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen. 2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren. |

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